Signor Rinaldi kratzt die Kurve

Pietro Rinaldi ist 80 Jahre und ziemlich schlecht auf die ganze Welt zu sprechen. Früher, als seine Frau noch lebte, war er ein beachteter Schriftsteller, der mit seinen Büchern für ein gutes Familieneinkommen sorgte. Nun hat der alte Mann genug Signor Rinaldi kratzt die Kurve vom Leben und plant seinen Selbstmord. Er formuliert seine Abschiedsbriefe, da kommt ihm das Schicksal in Form seines Enkels dazwischen. Die Mutter des Jungen, die Tochter Pietros, und ihr Mann kamen bei einem Unfall ums Leben. Also soll sich der Opa um den 15-jährigen Teenager kümmern. Pietro will den Enkel aber lieber zu dessen Onkel bringen. Die Reise dorthin wird für beide ein einschneidendes Erlebnis. Die Geschichte beginnt mit einem Mann, der übel gelaunt und im negativen Sinne lebenssatt den Tod herbeisehnt. Seinen Enkel nimmt er zuerst als Störung wahr, erkennt jedoch im Laufe der Reise, wie viel ihm der Junge wirklich bedeutet. Schön ist der Epilog, der offene Fragen klärt, den versöhnlichen Schluss jedoch nicht überzuckert. Erich Wittenberg liest die Geschichte gut, überzeugt besonders als Pietro. Trotz des zähen Beginns ist die Geschichte amüsant und unterhaltsam, das Hörbuch für alle Büchereien geeignet.

Leoni Heister

Leoni Heister

rezensiert für den Borromäusverein.

Signor Rinaldi kratzt die Kurve

Signor Rinaldi kratzt die Kurve

Lorenzo Licalzi. Gelesen von Erich Wittenberg
steinbach sprechende bücher [u.a.] (2017)

1 mp3-CD (ca. 496 Min.)
mp3-CD

MedienNr.: 591087
ISBN 978-3-86974-287-8
9783869742878
ca. 19,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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