Der natürliche Kompass

Sich im Gelände ohne Hilfsmittel zu orientieren ist eine uralte Technik, die die Menschen früher beherrschten, da sie (über)lebenswichtig war. Heute gibt es immer mehr Hilfsmittel, die dieses alte Wissen überflüssig machen, es bleibt aber interessant Der natürliche Kompass im Bereich des Survival-Trainings und vor allem auch für Menschen, die mit allen Sinnen die Natur wahrnehmen wollen. Gooley erläutert in vielen Einzelheiten die verschiedenen Möglichkeiten, alle Sinne zur Hilfe zu nehmen, um sich in unbekanntem Gelände zu orientieren. Da können Sonne und Wind Wegweiser sein, aber auch Pflanzen und Wasser oder so banale Dinge wie Pfützen und Spinnennetze, wenn man in der Lage ist, die Sprache der Natur zu lesen. Gooley macht immer wieder Schwenks und Abstecher zu eigenen Erlebnissen, Mythen und Sagen und historischen Begebenheiten. Konkrete Anweisungen gibt es wenig, das Dargelegte wirkt zuweilen ungeordnet, und Aneinanderreihungen machen den Text auch manchmal etwas eintönig. Dennoch ist dieses Handbuch vor allem interessant für Naturliebhaber, die ihre Augen öffnen und ihre Sinne schärfen wollen für die Eigenheiten und Veränderungen einer Landschaft. Eher für größere Bestände.

Ulrike Braeckevelt

Ulrike Braeckevelt

rezensiert für den Borromäusverein.

Der natürliche Kompass

Der natürliche Kompass

Tristan Gooley
Malik (2011)

287 S. : Ill., graph. Darst.
fest geb.

MedienNr.: 341924
ISBN 978-3-89029-392-9
9783890293929
ca. 17,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Er
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