Die weiße Kriegerin
Nach Abschluss eines Entwicklungsprojekts bei den Massai in Kenia verspricht ein Massai-Krieger Mindy Budgor, sie zur Kriegerin auszubilden, sollte sie je zu ihnen zurückkehren. Doch als es so weit ist, bricht er sein Versprechen, aber Mindy findet
einen anderen Massai, der für ihre und die Ausbildung ihrer Freundin sorgt. Fernab vom zivilisierten Leben, umgeben von einer fest miteinander verbundenen Kriegergruppe inmitten einer überwältigen aber auch gefährlichen Natur lernen die beiden Frauen nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Grenzen kennen. Ohne die Sprache der Massai zu sprechen, erfahren sie ein fest aufeinander eingestimmtes Gemeinschaftsleben, in dem jeder auf jeden angewiesen ist. Als erste weibliche Kriegerinnen stellen die beiden ihre Anpassungsfähigkeit und ihr physisches und psychisches Durchhaltevermögen unter Beweis, wodurch sie sich einerseits Achtung im Stamm erwerben, andererseits aber auch anderen Frauen den Weg ebnen, sich ebenfalls als geachtete Kriegerinnen ihres Stammes zu bewähren.
Adelgundis Hovestadt
rezensiert für den Borromäusverein.
Die weiße Kriegerin
Mindy Budgor
Malik (2014)
286, [16] S. : Ill. (farb.), Kt.
fest geb.