Der Rote Pfeil

Beklemmungen, Depressionen und Todesangst – darunter leidet der 33-jährige Ich-Erzähler und Autor, denn sein Verlag erwartet dringend, dass er sein Manuskript abgibt. Eine hartnäckige Schreibblockade macht ihm, dem „beruflichen Versager“, Der Rote Pfeil dies aber unmöglich. Leben heißt leiden. „Nebel“ rauscht wie ein Sturm in seinen Ohren. Letzte Rettung ist ein Deal: als Ghostwriter die Memoiren eines berühmten Professors der Physik schreiben, der völlig von der Welt zurückgezogen lebt. Im Eisenbahnwagen des „Roten Pfeil“ macht er sich auf den Weg nach Modena. Anfangs schreibt er an fünf Tagen in der Woche jeweils acht Stunden, er bekommt positive Reaktionen und die Schulden verringern sich langsam. Aber am Feierabend kommt der „Nebel“ unweigerlich wieder zurück. Während der intensiven Arbeit mit dem Physiker erzählt er ihm die Geschichte seiner Behandlung und freundet sich an. Am Ende herrscht Harmonie zwischen den beiden. William Brewer, der an der Stanford University unterrichtet, ist bekannt für seine Gedichte und Kurzgeschichten. Dies ist sein erster Roman.

Berthold Schäffner

Berthold Schäffner

rezensiert für den Borromäusverein.

Der Rote Pfeil

Der Rote Pfeil

William Brewer ; aus dem Englischen von Ulrich Blumenbach
Blessing (2023)

364 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 614725
ISBN 978-3-89667-722-8
9783896677228
ca. 24,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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