Wem gehört die Hoffnung?

In der Werbung wurde es jahrzehntelang (und wird es häufig noch) propagiert: das Ideal ewiger Jugend. Gerade in einer Zeit, in der viele immer älter werden, wo abzusehen ist, dass bald der größere Teil der Bevölkerung zu den Älteren gezählt Wem gehört die Hoffnung? werden wird, wird die Frage akut, welchen Wert die zweite Lebenshälfte hat. Der Autor, emeritierter Benediktinerabt, macht sich in seinem Buch theologisch begründete Gedanken um das Thema "Werte in der zweiten Lebenshälfte". Es geht darum, das eigene Alter anzunehmen, es wahrhaben zu wollen, dass man altert. Aber auch um die Hoffnung, auch und gerade in dieser Phase des Lebens einen ihr entsprechenden Sinn zu finden, statt einer allenthalben propagierten künstlichen Jugendlichkeit zu frönen, die dem Alter unangemessen ist, oder gar in depressive Stimmung zu verfallen, weil man das eigene Älterwerden "erleben muss". Es sind ernste, von tiefer Religiosität geprägte Gedanken über die Hoffnung, Gedanken, die neue Perspektiven vermitteln möchten für die Zeit der Lebensmitte und darüber hinaus. Aber es sind auch Gedanken, die animieren zum Nachdenken, Nachempfinden - und zum Hoffnungschöpfen, in jedem Alter ein erfülltes Leben führen zu können. Breit empfohlen!

Günter Bielemeier

Günter Bielemeier

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Wem gehört die Hoffnung?

Wem gehört die Hoffnung?

Christian Schütz
Vier-Türme-Verl. (2014)

138 S. : Ill.
fest geb.

MedienNr.: 579514
ISBN 978-3-89680-906-3
9783896809063
ca. 16,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Re, Fa
Diesen Titel bei der ekz kaufen.