Der Duft der Zitronen
Der Autor, Physiker und Priester, der sich auf zahlreiche themenähnliche Veröffentlichungen stützt, möchte mit diesem Buch einen Dialog anstoßen über die moderne Technologie als nicht wegzudenkende Begleiterin unseres Alltags. Nach kurzen Skizzen
eigener Erfahrungen mit der neuen Technik verweist er auf neurologische Studien über das Lesen und dessen Bedeutung für unser Gehirn. Ohne iPhone, Internet, Handy usw. zu verdammen, sieht er in ihnen die Gefahr, dass sie zur Droge werden, die Beziehung zur Welt verändern und die reale Wirklichkeit durch eine virtuelle Welt ablösen. Um seine Freiheit wieder zu gewinnen und zu leben, plädiert er für ein Technologiefasten, bei dem die Gerätenutzung auf das unvermeidbar Notwendige beschränkt wird, sodass der Duft der Zitronen wieder in den Vordergrund rücken kann. - Als kompakter Denkanstoß überall gut einsetzbar.
Helmut Eggl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Der Duft der Zitronen
Jonah Lynch
Bonifatius (2014)
115 S.
kt.