Das Schneemädchen
In der trostlosen Einsamkeit Alaskas versuchen Mabel und Jack ihre Kinderlosigkeit zu vergessen. Ihr Leben ist voller Entbehrungen und geprägt von tiefem Kummer und Mabel denkt schon daran, ihr Leben zu beenden. Einzig die Nachbarin Esther steht ihr
in dieser Zeit zur Seite und wird eine treue Freundin. Im ersten Schnee bauen Jack und Mabel ein Schneemädchen mit rotem Schal und Handschuhen. Am nächsten Tag ist das Schneemädchen verschwunden. Kurz darauf taucht ein blondes Mädchen auf, das scheinbar alleine in der Wildnis lebt. Es trägt den Schal und die Handschuhe des Schneemädchens. Im Sommer verschwindet es, um im Winter wieder aufzutauchen. Dieses Kind, Faina, schafft es, das Leben der beiden zu verändern und Liebe in ihre Herzen zurückzubringen. Es erinnert Mabel an das russische Märchen Snegurochka, dass sie als Kind so geliebt hat. Eine traurige, schöne und berührende Geschichte über Entbehrungen und tiefe Liebe. Unbedingt hören. Überall uneingeschränkt sehr zu empfehlen.
Pia Jäger
rezensiert für den Borromäusverein.
Das Schneemädchen
Eowyn Ivey. Sprecherin: Doris Wolters
Audiobuch (2012)
6 CD (ca. 423 Min.)
CD