Geldmarie
Den Anwalt Stephan Knobel plagen große Sorgen. Seine Freundin Marie ist seit dem Besuch bei ihrem Germanistikprofessor spurlos verschwunden. Dieser ist an Herzinfarkt gestorben und da seine Freundin nicht auffindbar ist, vermutet die Polizei ihre
Mitschuld an dessen Tod. Verstärkt wird diese Theorie, da täglich 1000 Euro von Maries Konto abgebucht werden. Stephan kann all dies nicht glauben und versucht, trotz großer Probleme in seiner Kanzlei, eine andere Erklärung zu finden. Dazu muss er tief in Maries Privatangelegenheiten forschen und stößt auf manche Ungereimtheiten, die sogar ihn zweifeln lassen. Erst eine sonderbare Buchsignatur und die merkwürdige Abhebung von 910 Euro lassen ihn langsam auf die Spur eines lange zurückliegenden, furchtbaren Unfalls kommen. Letztendlich führt diese Spur auch auf den, der alles vertuschen will: Maries Entführer. - Erfmeyer ist ein solider, spannender und psychologisch dichter Krimi gelungen, der ein kurzweiliges Lesevergnügen bietet!
Anna Heinzle
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Geldmarie
Klaus Erfmeyer
Gmeiner (2008)
Krimi im Gmeiner-Verlag
277 S.
kt.