Die Giftmischerin
Die junge Gesche hatte schon als Kind eine schlechte Angewohnheit: Sie betrog und bestahl die Eltern und schob die Schuld ihrem Bruder in die Schuhe. In ihrer Ehe wird Gesche nicht glücklich. Um für ihre Liebhaber frei zu sein, müssen all die, die
ihr im Weg stehen, sterben. Zu Beginn ihrer Giftmischerei hat sie noch Gewissensbisse, diese verliert sie aber im Laufe der Zeit. Skrupellos tötet sie den Ehemann, die eigenen Kinder, die Eltern, den Bruder, die Freundin und noch einige mehr. Im Laufe von 20 Jahren hat sie über 30 Menschen ermordet, allerdings konnten ihr nur etwa 15 Giftmorde nachgewiesen werden. Ein spannender, historischer Roman über eine Giftmörderin, die wirklich gelebt hat. Nach anfänglichen "Längen" kann die Autorin bis zum Ende eine Spannung aufbauen, obwohl man direkt zu Anfang erfährt, wie Gesche endet. Für alle Büchereien.
Pia Jäger
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Giftmischerin
Bettina Szrama
Gmeiner (2009)
Gmeiner Original
324 S. : Ill.
kt.