Eliot Holtby und das Universum der Vergangenheit
Eliot Holtby wächst als Waisenjunge wohlbehütet durch seinen Ziehvater Hilarius in einem Zirkus in Amsterdam auf. Sein Leben verändert sich schlagartig an seinem 13. Geburtstag. Seine Mutter war eine Hexe, die kurz vor ihrem Ende all ihre Kräfte
an Eliot übertragen hat und ihn mit einem Schutzzauber versehen hat. Doch der wirkt nun nicht mehr, und so findet Eliots Tante schnell heraus, wo Eliot ist. Sie will die Weltherrschaft und braucht dafür Eliots Kräfte. Eine rasante Verfolgungsjagd beginnt, bei der Eliot sich zusammen mit seinem besten Freund Florens im letzten Moment in ein Paralleluniversum retten kann. In dieser Welt wird er als Held empfangen, der als einziger die Menschheit vor dem Untergang bewahren kann. Dort gibt es fliegende Lamas und die Geister längst Verstorbener halten sich hier auf. Eliot findet mit Hilfe eines blauen Saphirs und einer Landkarte heraus, dass er sieben Gegenstände finden muss. Zusammen mit seinen Freunden reist er ins Paris des Jahres 1900. Doch nicht nur Eliots Tante ist hinter ihm und seinen Kräften her. So kommt es zu einer Flucht durch die Kanalisation von Paris, der Suche nach einem Kunstwerk im Louvre und dem Zusammentreffen mit so einigen sehr berühmten Persönlichkeiten, die ihm unterstützend zur Seite stehen. – Ein rasantes Fantasy-Abenteuer für alle, die Geschichten mit Magie, Zeitreisen und Freundschaft mögen. Der Kampf zwischen Gut und Böse ist besonders spannend durch den Wechsel zwischen Zeiten und Orten, bei denen die Lesenden die Geschehnisse aus verschiedenen Perspektiven sehen. Sie müssen die so entstehenden Puzzleteile selbst zusammenfügen und fiebern mit Eliot und seinen Freunden mit.
Ulla Hittmeyer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Eliot Holtby und das Universum der Vergangenheit
Marc Rosenberg ; mit Illustrationen von Bianca Faltermeyer
Vermes-Verlag (2025)
518 Seiten : Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10