Ein Brief an Simba
Als der Löwe Simba im Zoo nicht mehr zu den Attraktionen zählt, wird er vom Ehepaar Rubinstein aufgenommen. Sie bauen ihm in ihrem Garten einen Käfig und kümmern sich liebevoll um ihn. Doch Simbas Gebrüll verärgert die Nachbarn, die Polizei rückt
an. Und bald schon sind Simbas Tage bei den Rubinsteins gezählt. - Im Alter werden nicht nur Menschen, sondern auch Löwen pflegebedürftig - sie verdienen es nicht, einfach abgeschoben zu werden. Dass man für sie auch unkonventionelle Lösungen finden kann, zeigt diese Tiergeschichte auf sehr poetische Weise. Selbst wenn die märchenhaften Momente hier überwiegen, lernen die jungen Leser aus der Geschichte auch dies: Das Alter ist eine Qualität, der noch viel Schönes und Staunenswertes innewohnt! Die zarten, humorvollen Illustrationen unterstreichen dies und geben dem Text einen phantastischen und orientalischen Klang.
Dominique Moldehn
rezensiert für den Borromäusverein.
Ein Brief an Simba
Said. Mit Ill. von Gabriele Hafermaas
Verl. Sankt Michaelsbund (2011)
[20] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5