Wonach jemand sich sehnt
Als Frieda die Diagnose Multiple Sklerose erhält, gerät ihr Leben völlig aus der Spur. Doch mitten in ihrem zunehmend von Krankheit, Hilflosigkeit und der quälenden Frage nach dem Sinn ihres Lebens geprägten Alltag hat die zweifache Mutter und
Journalistin besondere Begegnungen mit Menschen, die sie in Berührung mit Gedanken bedeutender Philosophen bringen. Überraschende Denkanregungen geben ihr eine neue Orientierung für ihr Leben und verhelfen ihr sogar zur Erfüllung eines lange gehegten Traumes. – Regine Schwind, selbst MS-Patientin, nimmt uns authentisch und einfühlsam erzählt mit hinein in den Alltag mit der schweren Erkrankung und zeigt die oftmals wundersamen Wege des Schicksals, wie auch in (scheinbar) auswegloser Lage Hoffnung und ein Ja zum Leben gelingen kann. Eine Kostbarkeit im Anhang: eine kleine, aber feine Übersicht der Philosophen und ihrer Gedanken, die für Frieda jeweils wegweisend wurden. Ein wertvoller und sympathischer Roman, der nicht nur für Betroffene lesenswert ist.
Beatrix Szolvik
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Wonach jemand sich sehnt
Regine Schwind
VSW Kommunikation (2026)
223 Seiten : Illustrationen
kt.