Sri Lanka - Freiheit für Amila
Kathi hat ihre Mutter überredet, mit ihr nach Sri Lanka zu fliegen. Zum einen ist ihr Vater dort für Filmdreharbeiten und sie könnten ihn zu seinem Geburtstag überraschen, zum anderen könnte Kathi ihre einheimische Freundin wieder treffen. Als
sie in Sri Lanka bei ihrer Freundin ankommen, entwickelt sich ein abenteuerliches Chaos: Sie können keinen Kontakt zu Kathis Vater aufnehmen und der Nachbarjunge ist mit seinem Elefanten Amila verschwunden. Auf ihrer Suche nach den Verschwundenen fahren sie kreuz und quer durch Sri Lanka, wobei sie die ganze Insel mit ihren Höhepunkten kennenlernen und am Ende treffen alle wieder glücklich zusammen. Der Handlungsstrang ist etwas holprig und überfrachtet mit Kolonialzeit, Lebensbedingungen, Umweltschutz, Tradition und Tourismus. Die Geschichte selbst ist relativ leicht zu lesen und auch ganz gut zu verstehen trotz der vielen ungewohnten Namen. Dazu wirken die vielen Bleistiftzeichnungen recht hilflos, wodurch das Buch nicht besonders attraktiv wirkt. Die eingeflochtenen Probleme sind für interessierte Leser informativ, für alle nur am Fortgang der Geschichte Interessierten langweilig und machen das Dilemma deutlich, gleichzeitig Abenteuergeschichte und Reiseführer sein zu wollen. Das Buch kann für Leser ab 9 Jahren empfohlen werden.
Emily Greschner
rezensiert für den Borromäusverein.
Sri Lanka - Freiheit für Amila
Monika Littau. Ill. von Sabine Rixen
Dix-Verl. (2017)
Weltreise ...
213 S. : Ill., Kt.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 9