Frieda und das Glück der kleinen Dinge

Die Fünftklässlerin Lena-Frieda will Forscherin werden wie ihre Oma, aber seit ihre beste Freundin Nele nach Nürnberg gezogen ist, geht sie gar nicht mehr gern in die Schule, denn dort macht sich eine blöde Mädchenclique über Frieda und das Glück der kleinen Dinge ihre kurzen Haare und ihre Forscherkleidung lustig. Lena will aber nicht wie diese "Glitzerzicken" werden, sie liebt Skateboardfahren und will später als Biologin Fruchtfliegen erforschen, wie ihre Oma, bei der sie nachmittags oft ist, um mit ihr über Forscherthemen zu sprechen, auf dem Dachboden nach Schätzen zu suchen und sich von ihr Geschichten aus der Vergangenheit erzählen zu lassen. In der Schule sitzt sie neben Lukas, der eigentlich ganz in Ordnung ist, so wie sein Freund Paul. Die beiden spielen mit ihr in den Pausen Tischtennis und nehmen sie mit in ihren Verein, wo sie in der Mädchenmannschaft Rieke kennenlernt. Und als sie dann in den Ferien Nele in Nürnberg besuchen darf (wo übrigens nicht oberbayerisch gesprochen wird und auch nicht die Alpen am Horizont zu sehen sind!), findet Lena das Leben ohne Nele nicht mehr ganz so schlimm. Nele hat zwar schon eine neue Freundin gefunden, die Lena erst nicht mag, aber dann werden sie drei beste Freundinnen. - In dieser warmherzigen Freundschaftsgeschichte erzählt die Autorin einfühlsam über das Anderssein und die Suche nach dem eigenen Weg. Gerne allen Büchereien empfohlen.

Gudrun Eckl

Gudrun Eckl

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Frieda und das Glück der kleinen Dinge

Frieda und das Glück der kleinen Dinge

Andrea Behnke. Ill. von Corinna Böckmann
Südpol-Verl. (2018)

149 S. : Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 594544
ISBN 978-3-943086-76-8
9783943086768
ca. 13,90 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 10
Systematik: K
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