Unter dem Hakenkreuz - 7. Einer muss es tun
Nach seiner Verwundung in der Ukraine lernt Martin Mahner in einem polnischen Lazarett Fredi Ott kennen, Sohn eines ehemaligen Generals, der 1938 seinen Dienst in der Wehrmacht wegen Hitlers Kriegspolitik quittiert hat. In das bereits vom Bombenkrieg
gezeichnete Berlin versetzt, verbringt Mahner als Adjutant eines dem Widerstand angehörenden Oberst Voigt des Öfteren das Wochenende auf dem idyllischen Landgut seines neuen Freundes und seiner Familie, in der es sowohl glühende Anhänger als auch erbitterte Gegner des Hitler-Regimes gibt. Nachdem das Attentat vom 20. Juni gescheitert ist, geraten Fredi, seine Familie und auch Martin Mahner in das Visier der Gestapo. Mahner kann sich mit einem gefälschten Pass an den Bodensee absetzen. Erneut eine thematisch eigenständige, in sich abgeschlossene Episode zur groß angelegten, seit 2009 erscheinenden Geschichte eines Lebensschicksals im Dritten Reich (zuletzt: BP/mp 14/834), durch das viele Facetten der faschistischen deutschen Diktatur beleuchtet werden. Weiterhin breit empfohlen.
Siegfried Schmidt
rezensiert für den Borromäusverein.
Unter dem Hakenkreuz - 7. Einer muss es tun
Zeichn.: Jean-Michel Beuriot & Text: Philippe Richelle
Schreiber & Leser (2015)
Unter dem Hakenkreuz ; 7
56 S. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.