Es war einmal ein kleiner Baum

Ein Kind lehnt an einem riesigen alten Baum, der Teil einer großen Stadt ist. Auf der nächsten Doppelseite sieht man, wie die Gegend vor vielen hundert Jahren aussah: ein weites Land. Die Zeit vergeht, ein kleiner Baum keimt, wächst und wird immer Es war einmal ein kleiner Baum größer. Eines Tages ziehen Menschen in die Gegend, machen das Land urbar, bauen Häuser und gründen ein Dorf. Daraus entwickelt sich ein Städtchen und schließlich eine große Stadt. Seit drei Wochen lebt das Kind nun dort, aber der alte Baum steht schon seit vielen hundert Jahren an seinem Platz. Vielleicht spürt das Kind die Unerschütterlichkeit oder das Alter des Baumes und besucht ihn deshalb jeden Tag. - Dieses leise Buch kommt mit wenig Text aus und gibt den kleinen Betrachter*innen viel Raum, über die Vergangenheit, die Kraft des Baumes und die Motivation des Kindes nachzudenken. Die sehr ansprechenden Illustrationen fesseln die Blicke und transportieren die Botschaft dieses sehr empfehlenswerten Bilderbuches: Ein Baum ist ein unschätzbarer Teil der Natur; sein Wohlergehen betrifft auch uns Menschen. Diese Wahrheit bleibt bei der Zielgruppe sicher haften. Nachdrücklich empfohlen.

Martina Mattes

Martina Mattes

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Es war einmal ein kleiner Baum

Es war einmal ein kleiner Baum

Manfred Schlüter
edition buntehunde (2024)

[30] Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 753472
ISBN 978-3-947727-14-8
9783947727148
ca. 17,80 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KK
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