Alles auf Anfang
Zerstörte, trostlose, von Ruinen und Schrott geprägte Umgebung und mittendrin eine kleine Insel der Hoffnung. Das Mädchen Elaia und ihre Bonusfamilie Usige, Flora, Lissa, Irmak, Basil und Ylvi scheinen die einzigen Überlebenden einer Umweltkatastrophe
zu sein. Mit Erfindergeist und Samenresten versuchen sie, in einer Art Treibhaus ein Stück Natur am Leben zu erhalten. Begleitet von ihrer Riesenratte Momo sucht Elaia nach brauchbaren Ersatzteilen für eine Filteranlage gegen sauren Regen und stößt dabei in einem unterirdischen Gebäudekomplex auf eine Maschine, die von einem Klon gesteuert wird. Die Entdeckung Ataris zwingt Usige dazu, seine dunkle Vergangenheit als Schöpfer dieser Klone zu enthüllen. Er unterstützte so früher andere Überlebende, die noch vorhandene Ressourcen auf Kosten ihrer Mitmenschen für eine Reise zu einem anderen Planeten nutzten. Die Zerstörung eines noch vorhandenen riesigen Wasserspeichers lässt Hoffnung auf ein neues und besseres Leben aufkeimen. Kritische Anmerkungen zu unserem aktuellen Umgang mit der Umwelt, ein unterstützendes, wertschätzendes und freundschaftliches Miteinander der witzig angelegten und gezeichneten Charaktere machen diese Graphic Novel zu einem lesenswerten Werk für alle Bestände.
Margit Düing Bommes
rezensiert für den Borromäusverein.
Alles auf Anfang
Volker Schmitt ; Màriam Ben-Arab
Kibitz (2026)
176 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8