Lass das Lesen, Leo!
Der Hund Leo ist besonders, denn er kann sprechen und will nun auch noch lesen lernen! Nachdem er durch das Wort "Eis" die Bedeutung der Buchstaben erkannt hat, möchte Leo noch mehr und immer schwierigere Wörter in der Stadt und am Bahnhof entziffern.
Die Natur und Austoben reizen ihn nicht mehr, ganz im Gegensatz zu seinem Herrchen, das etwas genervt in die Trickkiste greift: Er malt eigene Schilder, zunächst mit erfundenen langen Wörtern, dann mit kurzen Anweisungen, die er im Wald und am Strand aufstellt. Doch die Erwartungen gehen auseinander und nach einem heftigen Streit verzichtet Leo ganz aufs Lesen, bis er durch seine Lesekompetenz und geschulte Wahrnehmung zum Lebensretter wird. Andreas Greve wählt zum Einstieg ins Lesen das bei Kindern beliebte "Eis" und bietet eine Fülle an kurzen und zusammengesetzten Wörtern zum Üben an. Auch der Wortwitz kommt nicht zu kurz. Sehr schön auf die Textpassagen und Sprechblasen abgestimmt sind die gelungenen lustigen Illustrationen von Lena Winkel. Mit diesem kreativen Duo macht Lesenlernen Spaß! Für alle Bestände geeignet.
Margit Düing Bommes
rezensiert für den Borromäusverein.
Lass das Lesen, Leo!
Andreas Greve ; Lena Winkel
Kibitz (2026)
[unpaginiert] : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 6