Schubert findet seine Stimme
Schubert ist ein sehr scheues, ja schüchternes Krokodil. Wenn die Freunde singen oder feiern, selbst wenn es eine Feier für ihn ist, taucht er ab; die Sorge, etwas falsch zu machen, ist zu groß. Doch als die kecken Reiher mit Schuberts Freund Schildkröte
Ball spielen, erwacht sein Mut und er verscheucht die Rabauken mit einem lauten Schrei. Sein Erfolg gibt ihm Selbstvertrauen, mehr und mehr traut er sich, seine Stimme einzusetzen – damit überrascht er alle, vor allem aber sich selbst. Das Vertrauen auf seine eigene Stimme hilft ihm, seine Schüchternheit zu überwinden, nicht mehr abzutauchen, sondern am Leben teilzunehmen – Schlussbild: er spielt Ball mit den beiden Reihern! Die Illustrationen dazu sind sehr reduziert und gleichzeitig sehr ausdrucksstark; Abstraktion, Konzentration auf Augenausdruck und Einbeziehung der Schrifttypen sind die hervortretendsten Merkmale. Von der Ausstattung her ein Elementarbilderbuch, können auch schon jüngere Kinder (ab 3 Jahren) an die Geschichte herangeführt werden. – Insgesamt ein anrührendes, sehr empfehlenswertes Mutmachbuch!
Birgit Karnbach
rezensiert für den Borromäusverein.
Schubert findet seine Stimme
Ann Kim Ha ; Übersetzung: Hannah Schenk
CalmeMara Verlag GmbH (2023)
[32] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 3