Ein Hund namens Katze trifft eine Katze
Der Hund namens „Katze“ und der alte Mann namens „Marder“, ein Obdachloser, sitzen auf einem Hügel am Meer und beobachten von oben das hektische Treiben im Hafen. Beide sind mittlerweile dicke Freunde. „Marder“ erzählt von seinem bewegten
Leben und der Suche nach sich selbst, „Katze“ gefällt der Name nicht, den ihm seine Mutter gegeben hat, weil er nie unabhängig wie eine Katze sein kann. Da gesellt sich eine richtige Katze zu ihnen, ebenfalls schon welterfahren, aber noch ohne eigenen Namen. Sie möchte nun „Hund“ genannt werden. Ganz geheuer ist „Katze“ und „Hund“ das alles nicht. Sie fühlen sich außerdem einsam und am Rand der Gesellschaft. An der kleinen Katze nagt die Vergangenheit, was sie nicht erzählen kann. Der Hund erweist sich als eifersüchtig auf die Katze. Doch der alte Mann weiß Rat, und am Ende schweißt das Leben alle drei untrennbar zusammen. – Im 2. Band der 5-teiligen finnischen Serie (Bd. 1: BP 26/607) geht es um Einsamkeit, Freundschaft, Liebe und um den Mut, zu sich selbst zu stehen. Tiefgründig ernste Themen, doch die Hauptfiguren mit ihrer sprechenden Mimik zum Verlieben und die Umsetzung in perspektivisch vielfältigen, farbenfrohen Bildern sind absolut genial und ergänzen den oft philosophisch ernsten Text. Für ein entsprechend aufgeschlossenes Lesepublikum, Jugendliche und Erwachsene, auch als Einzeltitel sehr gern empfohlen.
Barbara Riedl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Ein Hund namens Katze trifft eine Katze
Tomi Kontio ; illustriert von Elina Warsta ; aus dem Finnischen von Maximilian Murmann
Jupitermond (2026)
Ein Hund namens Katze ; Band 2
[48] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 6