Das Kapital des Staates

Gerade in den letzten Jahrzehnten wurde in den westlichen Staaten im Zuge des Neoliberalismus die Rolle des Staates in der Wirtschaft zurückgedrängt und ihm vor allem zugestanden, im Falle eines Versagens der Märkte ausgleichend zu handeln. Dagegen Das Kapital des Staates setzt die Autorin dieses Buches, eine renommierte US-amerikanische Professorin, ihren Nachweis, dass es oftmals in der Vergangenheit der Staat war, der durch seinen Kapitaleinsatz technologische Innovationen gezielt bis zur Marktreife gefördert hat, die dann zu einem wirtschaftlichen Aufschwung und zu Wohlstand geführt haben. Dies belegt sie u.a. mit den Anfängen des Internets. Auch der Apple-Konzern hat stark von diesem staatlichen Unternehmertum profitiert, das jetzt unbedingt für die Einführung umweltfreundlicher Technologien erforderlich ist. Die durchaus auch für den Laien verständlichen Ausführungen werden von einem umfassenden Literatur- und Quellenverzeichnis gestützt. - Möglich in großen Vertrags-KÖBs, deren Auftrag zur allgemeinen Literaturversorgung auch ein breites Angebot an Wirtschaftsliteratur mit einschließt.

Siegfried Schmidt

Siegfried Schmidt

rezensiert für den Borromäusverein.

Das Kapital des Staates

Das Kapital des Staates

Mariana Mazzucato
Kunstmann (2014)

302 S.
fest geb.

MedienNr.: 579308
ISBN 978-3-9561400-0-6
9783956140006
ca. 22,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: So
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