Emil und die Bärin
Hund Emil ist am liebsten in seinem Zuhause. Dort gibt es keine Spinnen, keine gruseligen Geräusche oder gefährlichen Insekten. Deshalb bleibt er auch lieber im Auto, als seine Familie ihn mit auf einen herbstlichen Ausflug in die Natur nimmt. Doch
dann lockt ihn ein interessanter Geruch doch ins Freie. Und dann passiert es: Emils Familie fährt aus Versehen ohne ihn zurück nach Hause. Ganz allein und voller Angst vor der dunklen Nacht zieht Emil umher, bis er am nächsten Tag auf einen Berg stößt, der sich als Bärin Gisela entpuppt. Sie verspricht, Emil nach dem Winterschlaf zu helfen, seine Familie zu finden. Doch vor dem Winterschlaf fangen sie noch Fische, toben herum und bestaunen die Nordlichter. Eng aneinandergekuschelt schlafen sie ein. Als die Bärin zwei Junge bekommt, hat Emil endlich jemanden zum Spielen. Im Frühling ist von dem ängstlichen Hund nicht mehr viel übrig. Mit den Bärenkindern erlebt er viele Abenteuer. Am Ende hält Gisela ihr Versprechen und Emil findet seine Familie tatsächlich wieder. – Stimmungsvolle, wunderschöne Illustrationen geben die Geschichte sehr passend wieder und lassen gleichzeitig Raum für die Fantasie. – Eine berührende Geschichte, die über eine ungewöhnliche Freundschaft erzählt und die zeigt, wie das Überwinden von Ängsten zu wunderbaren Erlebnissen führen kann.
Ulla Hittmeyer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Emil und die Bärin
Leonard Erlbruch
Verlag Antje Kunstmann (2026)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 3