Preiselbeertage
Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters kehrt Ariane zurück nach Schweden zu ihrer Mutter und ihrer Schwester. Der Kontakt zu ihrer Familie ist schlecht, denn Ariane lebte lange Jahre in Leipzig, der Heimat ihrer Eltern und Großeltern. Der Vater hat
seinen Töchtern ein Manuskript vererbt, das jedoch unauffindbar ist. Ariane macht sich auf die Suche danach, stößt jedoch bei ihrer Mutter auf Unverständnis. Diese leugnet, dass es ein Manuskript überhaupt gibt. Nach und nach kommt Ariane dem Familiengeheimnis auf die Spur. Auf der zweiten Ebene erzählt Ina, Arianes Mutter, ihre traurige Lebensgeschichte, beginnend 1989, vor der Wende. Aufgewachsen in der ehemaligen DDR träumt Ina von einer Gesangskarriere. Ein folgenschwerer Fehler und die Grausamkeit des DDR-Regimes zerstört nicht nur Inas Leben. Eine berührende Geschichte, die zeigt, dass eine Lüge viele Leben verändern kann. Empfehlenswert.
Pia Jäger
rezensiert für den Borromäusverein.
Preiselbeertage
Stina Lund. [Sprecher:] Katharina Schwarzmaier
audio media (2017)
5 CD (ca. 375 Min.)
CD