Das fabelhafte Leben des Äsop
Schon immer haben Menschen Geschichten erfunden, um auszudrücken, was sie sonst nicht ungestraft sagen konnten. Ein berühmtes Beispiel dafür ist Äsop. Er wurde vor 2.500 Jahren als Sohn von Sklaven geboren und schon früh von seinen Eltern getrennt,
um auf den Weinfeldern der Insel Samos zu arbeiten. Äsop lernte bald, dass er vorsichtig sein musste mit dem, was er sagte, um nicht mit der Obrigkeit in Konflikt zu geraten. Aber er war erfinderisch und dachte sich Geschichten aus: Fabeln, die lehren, klug zu handeln, zu sich selbst zu stehen und gegen Ungerechtigkeiten zu kämpfen. Kein Wunder, dass sie seither von Generation zu Generation weitererzählt und eines Tages in einem Buch mit dem Titel "Die Fabeln des Äsop" gesammelt wurden. Sie sind bis heute aktuell und werden noch immer weitererzählt: Die Schildkröte und der Hase - Der Hirtenjunge und der Wolf - Der Fuchs und die Trauben - und viele mehr. Das Buch enthält nicht nur einige der bekanntesten und schönsten Erzählungen des Äsop. Es erzählt auch aus seinem Leben vom Sklavenjungen zum berühmten Dichter. Es ist traumhaft illustriert von Pamela Zagarenski. – Sehr gerne empfohlen!
Christiane Raeder
rezensiert für den Borromäusverein.
Das fabelhafte Leben des Äsop
Ian Lendler ; mit Illustrationen von Pamela Zagarenski ; aus dem Amerikanischen von Gundula Müller-Wallraf
Knesebeck (2022)
63 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 7