Knobi und die Hexe
Nachdem im ersten Band der freundliche Vampir mit Hexe Agnes und ihren pflanzlichen Helfern Freundschaft geschlossen hat, erwartet diese nette Gesellschaft neue Herausforderungen. Die Pflanzenkinder scheinen allmählich zu echten Kindern zu mutieren
und Hexe Agnes benötigt Blutwurz, um das Ersatz-Blut-Getränk für den Vampir herstellen zu können. Knobi und der Vampir sollen zu dem entfernten Zaubermarkt reisen – Knobi auf dem Hexenbesen und der Vampir als Fledermaus. Doch Knobi stürzt ab. Ganz allein im dichten Wald beginnt sie, nachzudenken und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Ängstlich ist sie noch dabei, das zeigt deutlich die meisterhaft gezeichnete Mimik. Doch von ihrem Ziel lässt sie sich dadurch nicht abbringen. Sie bringt die Reise zu einem glücklichen Ende, nachdem sie auch den Vampir wiedertrifft. Ihre Erkenntnis lautet dabei, dass im Dienst einer guten Sache nur durch Wagnisse neue, tolle Erfahrungen möglich werden. Als Höhepunkt wird die Verwandlung der Pflanzenkinder zu echten Kindern vollendet und die Freundschaft aller gefestigt. Wieder sind es die fröhlichen Bilder, die den Lesern die Idylle eines liebevoll gepflegten Gartens nahebringen mit ebenso liebevoll gepflegten, vorurteilsfreien Freundschaften.
Lotte Schüler
rezensiert für den Borromäusverein.
Knobi und die Hexe
Bree Paulsen ; aus dem Englischen von Tatjana Kröll
Knesebeck (2023)
Knobi ; [2]
149 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8