Das Museum der unnützen Körperteile
Im Laufe der Evolution haben sich viele nützliche Körperteile und Körperreaktionen entwickelt. Durch die Veränderung der Lebensumstände wurden einige dieser Errungenschaften überflüssig und sind ganz oder teilweise wieder verschwunden. Die frühere
Bedeutung dieser nicht ganz verschwundenen sogenannter Rudimente ist für uns heute zumindest rätselhaft, z.B. die Weisheitszähne. Ein Weisheitszahn ist auch unser Führer durch eine Sammlung „unnützer Körperteile“, in der auch der Blinddarm, die Gänsehaut oder der Schluckauf stehen. Mit unterhaltsamen, frechen Texten und comicartigen Bildern wird versucht, den Überbleibseln aus vergangenen Zeiten auf den Grund zu gehen. Junge Leser:innen, die schon etwas Ahnung von Evolution haben, werden die Erklärungen wohl gut nachvollziehen können. Für andere wird es schwieriger, doch auch sie können sich über die Beispiele amüsieren. – Dieses Buch ist unterhaltsam, aber etwas anspruchsvoll und für interessierte Leser:innen ab 9 Jahren zu empfehlen.
Emily Greschner
rezensiert für den Borromäusverein.
Das Museum der unnützen Körperteile
Rachel Poliquin ; Illustrationen: Clayton Hanmer ; aus dem Englischen von Cornelia Panzacchi
Knesebeck (2024)
79 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 9