Die Insel des Dr. Moreau

Die Bilderzählung lehnt sich eng an H.G. Wells fantastischen Roman aus dem Jahre 1896: Edward Prendick hat in der Südsee Schiffbruch erlitten und wird von der Besatzung eines Schoners, der Tiere zu einer einsamen und geheimnisvollen Insel bringen Die Insel des Dr. Moreau soll, gerettet. Obwohl dies mit allen Mitteln zu verhindern versucht wird, kann der unerwartete Gast nach und nach in Erfahrung bringen, was auf der Insel geschieht: Hier führt nämlich ein Wissenschaftler, Dr. Moreau, Tierexperimente mit dem Ziel durch, neue Kreaturen zu erschaffen. Die unter Hypnose stehenden Tiermenschen lehnen sich jedoch zunehmend gegen die Menschen auf der Insel auf, was zu einer Kette von Gewalt führt, die schließlich im Tod aller Lebewesen und der Zerstörung der Insel endet. Einzig der Erzähler Prendick kann die Insel mit letzter Kraft in einem kleinen Ruderboot lebend verlassen, doch niemand will ihm glauben, was er auf der Insel erlebt hat. - Die in der Erzählung behandelte Thematik ist auch nach mehr als 100 Jahren sicher noch aktuell und die Handlung spannend erzählt. Angesichts zahlreicher gewalthaltiger Bildsequenzen ist der Comic nur im Bestand für Jugendliche und für Erwachsene einsetzbar.

Siegfried Schmidt

Siegfried Schmidt

rezensiert für den Borromäusverein.

Die Insel des Dr. Moreau

Die Insel des Dr. Moreau

Herbert George Wells. Szenaio: Dobbs. Zeichnungen: Fabrizio Fiorentino
Splitter (2017)

54 S. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 592213
ISBN 978-3-95839-505-3
9783958395053
ca. 15,80 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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