Ludmilla - die Meisterdiebin
Ludmillas Tricks, um an Wertvolles heranzukommen, scheinen unübertrefflich: ob eine Edelkatze, ein Diamant bei Tiffany, ein Heim-Roboter oder das Gold der Bank von Venedig - nichts ist vor ihr sicher. Es sind nicht einfache Diebstähle, die sie begeht,
nein, ihre Raubzüge sind ausgefeilte Tricksereien, die Ludmillas Hang zu genialen Schachzügen offenbaren. Wie schon im ersten Band über Alfonso den Meisterdieb (s. BP/mp 14/485), werden hier auf meist jeweils zwei Seiten nur Hinweise gezeigt, die man sich als Kriminalgeschichte erst zusammenreimen muss. Neun solcher Kurzkrimis gilt es zu enträtseln, bis Alfonso auftaucht, der um seinen ersten Platz in der Diebes-Rangliste fürchtet. Es wird beim Betrachten und Lesen dieses Buches wohl lauter zugehen als gewöhnlich, denn die Spuren wollen kombiniert und zu einer Geschichte komponiert werden. Da die Illustrierung auf knallige Effekte setzt, wird es hier nicht auf kontemplative Lektüre, sondern auf kontroverse Diskussionen ankommen; ein Buch also, das zur Kommunikation anregt!
Dominique Moldehn
rezensiert für den Borromäusverein.
Ludmilla - die Meisterdiebin
aufgezeigt von Thies Schwarz
Mixtvision (2015)
[18] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8