Zwei ganz besondere Freunde
Theo möchte ein Haustier und Oskar ein Herrchen. Beiden aber schwebt ein außergewöhnlicher Partner vor und so träumen sie vor sich hin und malen sich die unterschiedlichsten Szenerien aus. So denkt Theo z.B. an einen Wal oder Oskar an einen Wikinger.
Beide sehen in ihren Tagträumen aber auch die jeweiligen Schwierigkeiten: Größe, Gefahren, Zeitmangel … kurz, sie haben selbst erhebliche Zweifel an der Praktikabilität. Zufällig findet Oskar Theos Ball und obwohl beide einander höchst gewöhnlich und unspektakulär finden, haben sie einen wunderbaren Spiel-Nachmittag miteinander. Am Ende ist es für sie sehr besonders, dass sie "gewöhnliche Sachen" miteinander machen können! – Die ungewöhnliche, dezent humorvolle Freundschaftsgeschichte sowie die sehr reduzierten und zeichnerisch außerordentlich effektiv in Szene gesetzten Illustrationen machen das Buch selbst außergewöhnlich und laden zum Gespräch über Freundschaft ein. Dabei ist es besonders auch für Erwachsene geeignet, die sich anders als Kinder, die sich schnell im Spiel finden, oft schwerer tun, Freundschaften zu knüpfen, vielleicht, weil die Erwartungen zu hoch sind. Breit und nachdrücklich empfohlen.
Birgit Karnbach
rezensiert für den Borromäusverein.
Zwei ganz besondere Freunde
Aline Portman ; aus dem Niederländischen von Eva Schweikart
MIXTVISION (2026)
[48] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4