Das Müffelmonster Brüllala
Müffelmonster Brüllala mag keine Kekse, keine Schokolade, nicht mal Nudeln mit Tomatensoße. Vielmehr ist es ganz versessen auf Kinderfleisch. Als es nach langem Winterschlaf aufwacht, ist es natürlich sehr hungrig und macht sich gierig auf die
Suche. Es watschelt schnüffelnd und grunzend durch den Wald... und findet ein Kind, das friedlich im Garten schaukelt. Brüllend stürzt es sich auf das Kind. "Aber was geschah? Das Kind bekam keine Todesangst. Nein... Es lachte!" Ganz entsetzt und traurig trollt sich das Monster: So alt war es also schon geworden. Nicht einmal Kinder fürchten sich vor ihm! Der Reiz an dieser Variation eines alten Märchenmotivs liegt auch darin, dass man das eher komisch geschilderte, also auch wenig Furcht einflößende, ja fast Mitleid erregende Monster nicht zu sehen bekommt, sondern nur seine Spuren oder allenfalls seine Tatzen. Alles andere bleibt der Fantasie überlassen. Auch die stilisierten, eher zurückhaltenden Illustrationen tragen dazu bei, dass der/die kleine Leser/in sich vor diesem Monster nicht fürchten wird.
Das Müffelmonster Brüllala
Jean-Paul Mulders. Ill. Jacques ...
Bohem (2015)
[14] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5