Das kleine Weihnachtssternchen

Ein magisches Klingeln ertönt auf dem Dachboden, der Weihnachtsschmuck im Karton wird wach. Fast ein Jahr haben Engel, Rentier, Glöckchen und ihre Freunde geduldig gewartet. Besonders der kleine Weihnachtsstern ist voller Vorfreude: Er wird sein Das kleine Weihnachtssternchen erstes Fest erleben, da er erst nach den Feiertagen im Ausverkauf angeschafft wurde, reduziert wegen einer abgeknickten Zacke. Bald hängen alle Figuren und Kugeln am Baum, nur das Sternchen bleibt zurück. Traurig über seine Versehrtheit versinkt es in trübe Gedanken, bis eine kleine Hand es aus dem Karton holt und auf die Spitze des Baumes setzt. Denn, so erklärt Mama, das Sternchen sei beim Tannenbaumschmücken das Allerwichtigste. – Anrührend wie die Geschichte in dem großformatigen, wunderschönen Bilderbuch aus Frankreich sind auch die Illustrationen: eine zurückhaltende Farbgebung, seitenübergreifende Illustrationen im Wechsel mit zart gemalten Bildern, die den Text spielerisch begleiten. Im Mittelpunkt stehen eine dunkelhäutige Mutter, ihr blonder Mann, drei bezaubernde Kinder und natürlich das titelgebende Weihnachtssternchen. Dass ein beschädigter, animierter Gegenstand sich buchstäblich zu höchsten Höhen erhebt, vermittelt eine wichtige Botschaft. – Ein Bilderbuch, das mit seinem poetischen Touch und seinem liebevollen Design zweifellos zum Favoriten der (Vor-)Weihnachtszeit bei Kindern ab 3 Jahren werden wird.

Martina Mattes

Martina Mattes

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Das kleine Weihnachtssternchen

Das kleine Weihnachtssternchen

eine Geschichte von Marie Tibi ; illustriert von Tatjana Mai-Wyss ; aus dem Französischen von Anna Taube
Bohem (2025)

[36] Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 622771
ISBN 978-3-95939-242-6
9783959392426
ca. 20,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 3
Systematik: KK
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