Der Kuss der Sphinx
Während einer Urlaubsreise auf einer griechischen Insel begegnet das Ehepaar Sophie und Quentin einem Bekannten aus Paris, der sie auf seine Jacht einlädt. Lange bleiben sie dort nicht allein: Auf dem Hausboot, das ihr Bekannter für einen Freund
überführt, trifft eine Gruppe zwielichtiger Gestalten ein. Diese entpuppen sich als miteinander verfeindete Verbrecherclans. Der alkoholselige Abend endet mit einem merkwürdigen Krankheitsfall, Schießereien und einer Explosion. – Bastien Vivès legte seine in gewohnt nervösem Stil gehaltene Krimi- und Abenteuergeschichte als Hommage an Serien wie „Andy Morgan“ oder „Corto Maltese“ an, die er anfangs mittels Comicsammlung des Schiffsbesitzers zitiert. Die flott entwickelte Story um Gangsterintrigen, Anschläge und Haiattacken im Mittelmeer wartet zudem mit dem mythischen Element eines rätselhaften Schmetterlings auf, wirkt allerdings wenig überraschend und etwas konstruiert. Für alle Bestände möglich.
Gregor Ries
rezensiert für den Borromäusverein.
Der Kuss der Sphinx
Szenario & Zeichnung: Bastien Vivès ; aus dem Französischen von Resel Rebiersch
schreiber&leser (2025)
honeymoon ; 1
48 Seiten : farbig
fest geb.