Rosamée - 1. Die verbotene Insel
Rosamée lebt mit ihren Eltern auf einer paradiesischen, aber auch einsamen Insel. Nur der kluge Vogel Gaspy ist Freund und Spielkamerad. Sie wird immer unzufriedener wegen der Enge ihres Lebens und möchte unbedingt auch andere Inseln erforschen.
Die Warnungen vor den Gefahren und das strenge Verbot, die eigene Insel zu verlassen, möchte sie am liebsten ignorieren. Da hilft ihr Gaspy, indem er selbst zum Auskundschaften die Insel verlässt. Als er nicht zurückkommt, sucht sie verzweifelt ihren Freund und gerät dabei in einen Strudel, dem sie nicht mehr entkommen kann. Mit diesem Cliffhanger endet der erste Band und das Einstellen der Folgebände sollte berücksichtigt werden. Die Geschichte erzählt metaphorisch vom Verlassen einer behüteten Kindheit und der vertrauten Welt beim Eintritt in die Pubertät. Spannend, voller Gefahren und unentrinnbar wird diese dargestellt. Das Ganze ist verpackt in eine Geschichte mit Zeichnungen, die auf der einen Seite die Schönheit von Rosamées aktuellem Leben spiegeln, aber auch ihre wachsende Unzufriedenheit damit. Und sie geben einen Ausblick auf die unbekannte neue Welt, in der spannende Entdeckungen und große Gefahren lauern.
Lotte Schüler
rezensiert für den Borromäusverein.
Rosamée - 1. Die verbotene Insel
Szenario: Ingrid Chabbert ; Zeichnung: Berny ; aus dem Französischen von Swantje Baumgart
toonfish (2023)
Rosamée; Band 1
47 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10