Ein Licht
An einem kalten und stürmischen Abend hat Emilia, als sie aus dem Fenster schaut, die wahrlich zündende Idee, eine Laterne könnte einen schönen Lichtpunkt in die Straße setzen. Gesagt, getan. Als Sam an Emilias Haus vorbeigeht, gefällt ihm die
Laterne so gut, dass er zu Hause eine Kerze ins Fenster stellt. Diese wiederum wird von der radelnden Harriet gesehen, die diese Idee sofort aufgreift. Nach und nach erhellen Lichter die Gegend. – In diesem Kinderbuch wird von einem "Schneeballsystem" erzählt, das so einfach es ist, doch vielen Freude bereitet. Schon kleine Kinder werden diesen Staffellauf der Lichter begreifen, zumal die Illustrierung ihn sprechend in Szene setzt: Regen, Sturm und Dunkelheit werden von den warmen Tönen der Lichtquellen durchbrochen, die bis in die Wohnungen dringen und sie erwärmen. Dass das Licht eine treffende Metapher für all das Gute ist, das Menschen füreinander tun können, ist offensichtlich. Gute Ideen, Freundlichkeit und Mitgefühl – man kann vieles miteinander teilen und wird bald bemerken, dass dies Früchte trägt! Eine so einfache wie bemerkenswerte Botschaft, die in dieser schön gestalteten Geschichte steckt – auch sie trägt über die Weihnachtszeit hinaus!
Dominique Moldehn
rezensiert für den Borromäusverein.
Ein Licht
Christie Matheson ; mit Illustrationen von Anuzka Allepuz ; aus dem Amerikanischen von Diana Steinbrede
von Hacht Verlag GmbH (2025)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4