Toto

Ein Mädchen, das mit einem großen Muttermal geboren wurde, fragt sich, wie sie ohne dieses Muttermal, das sie Toto nennt, aussehen würde und wie ihr Leben ohne dieses wäre. Sie erzählt, wie ihre Familie damit umgeht, wie unangenehm es für sie Toto ist, wenn sie auf das Muttermal angesprochen wird, und wie sie versucht hat, es unter einem Pony zu verstecken, um am ersten Schultag möglichst normal auszusehen. In der Schule findet sie ihre beste Freundin Niko. Als Niko das Muttermal beim Spielen zum ersten Mal sieht, ist sie neidisch auf ihre Freundin, denn sie ist sich sicher, dass es ein extra Leben bedeutet. Sie findet das Muttermal echt cool und zeigt ihrer Freundin, dass sie etwas ganz Besonderes ist. Die Illustrationen sind braun-schwarz-weiße Zeichnungen, in denen es nur einen weiteren Farbton gibt: rosa. Damit koloriert die koranische Autorin Hyewon Yum das Muttermal und das Gesicht des Mädchens. So hebt sie auf der einen Seite das Muttermal auch farblich in den Mittelpunkt der Geschichte, nutzt andererseits diese einzige weitere Farbe, um all die Gefühle des Mädchens darzustellen, die das Vorhandensein des Muttermals bei dem Mädchen auslösen. – Diese Geschichte über das Anderssein durch eine körperliche Besonderheit zeigt durch eine sehr gelungene Kombination aus Bild und Text sehr einfühlsam, wie Kinder lernen können, ihren Körper so zu akzeptieren, wie er ist.

Ulla Hittmeyer

Ulla Hittmeyer

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Toto

Toto

Hyewon Yum ; aus dem Amerikanischen von Diana Steinbrede
von Hacht Verlag GmbH (2026)

[48] Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 625171
ISBN 978-3-96826-064-8
9783968260648
ca. 18,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KK
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