Das große Boden-Handbuch
Der Autor betreibt mit seiner Familie einen großen Gartenbaubetrieb in Kentucky/USA. Er arbeitet regenerativ, ökologisch und nach der ihm eigenen Methode der Bodenbearbeitung. Diese basiert auf drei Grundsätzen: Den Boden so wenig wie möglich stören,
ihn so weit wie möglich bedeckt halten und so umfassend wie möglich bepflanzen. Auch wenn diese Vorgaben bei ihm auf großen Flächen angewendet werden, lässt sich das meiste durchaus auch auf kleinere Gärten übertragen. Der Boden ist zu lockern, niemals umzugraben. Vorrangig ist ein gutes Kompost-Management von der Düngung bis zum Mulchen. Mulch in seinen vielfältigen Arten hält den Boden nicht nur feucht, er verhindert auch das Anwachsen von Unkräutern. Entsprechend geplante Fruchtwechsel erhalten die Bodengesundheit. Damit die Böden kaum offen liegen, werden sie dicht und in Mischkulturen bepflanzt. – Die vorgestellten und wirklich bedenkenswerten Ideen und Methoden hängen in keiner Weise von der Größe einer Anbaufläche ab. Seine sehr ausführlichen Erklärungen und Tipps, unterstützt durch viele Fotos und Zeichnungen, können daher überall Anwendung finden. – Ein interessantes Werk, das ab mittleren Beständen zu empfehlen ist.
Josef Schnurrer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Das große Boden-Handbuch
Jesse Frost ; Illustrationen von Hannah Crabtree ; aus dem amerikanischen Englisch von Frauke Bahle und [einer weiteren]
oekom (2025)
255 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.