Die Einsamkeit des Todes
Kurz vor seiner Hochzeit entdeckt Max Leitner, dass seine Verlobte Sarah ein Verhältnis mit seinem Bruder Tobias hat. Max bricht daraufhin alle Kontakte zu Freunden und Familie ab und zieht nach München. Seitdem sind zwei Jahre vergangen. Nun ist
die Mutter von Max und Tobias verstorben und hat per Testament verfügt, dass ihre Söhne die Zeit vom 23.12.2016 bis zum 01.01.2017 zusammen im Elternhaus am Chiemsee verbringen müssen oder sie werden enterbt. Und so fährt Max Leitner widerwillig am 23.12. an den Chiemsee, um die Feiertage wie gewünscht im Elternhaus zu verleben. Die alte Freundesclique sorgt für einen feuchtfröhlichen Abend. Zu Max‘ Verwunderung sind die letzten beiden Jahre an keinem spurlos vorbeigegangen. Vor allem Miriam und Jessica, Sarahs Freundinnen, machen sich Gedanken um die verschwundene Freundin. Richtig verwirrend wird es aber für alle, als Max und Miriam am nächsten Morgen bei einem Spaziergang auf die Leiche Jessicas stoßen. Für die Polizei sind die beiden Leitner-Brüder die Hauptverdächtigen. Doch so einfach lässt sich der Fall nicht lösen, denn es taucht eine weitere Leiche auf und damit wird es richtig kompliziert. Die Geschichte hat viele Wendungen und Nebenschauplätze, pendelt immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Dabei erzählt die Autorin die Geschichte nicht nur aus der Perspektive von Max Leitner, sondern auch aus der seiner Freunde und der Polizei. Das Hörbuch erfordert etwas Geduld, bis sich die Fäden verknüpfen und ein Bild zeigen, das so niemand erwartet hat. Sprecher Magnus Rook gelingt es gut, den Spannungsbogen durchgehend zu halten. Das Hörbuch kann in allen Büchereien eingestellt werden.
Leoni Heister
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Einsamkeit des Todes
Petra Johann ; gelesen von Magnus Rook
steinbach sprechende bücher (2024)
2 mp3-CDs (circa 838 min)
mp3-CD