Oh, wie funkelt es so schön im Dunkeln
Gemeinsam verbringen die Eichhörnchen Hanno und Hugo einen wundervollen Tag voller Spiele und guter Laune. Als die Nacht hereinbricht und die vertraute Welt sich in Dunkelheit hüllt, überkommt Hanno plötzlich die Angst. Hugo kennt dieses Gefühl
nur zu gut und zeigt sofort Mut: Er entzündet ein Windlicht, dessen warmer Schein Trost und Geborgenheit spendet, und begleitet seinen Freund tapfer nach Hause. Auf ihrem Weg begegnen sie dunklen Schatten, ungewohnten Geräuschen und nachtaktiven Tieren wie Dachs oder Eule. Am Ende erreichen sie unversehrt ihr Zuhause, und Hugo entdeckt etwas, das Hanno endgültig die Angst nimmt. – Ein liebevoll gestaltetes Bilderbuch mit Goldfolien-Cover, zwei sympathische Protagonisten, farbenfrohe, oft raumgreifende Illustrationen und wertvolle Botschaften. Einziger Wermutstropfen: Auf dem Klappentext wird Hugo fälschlicherweise als der Furchtsame bezeichnet, obwohl im Buch Hanno die Angst plagt. Auch die sehr freie Übersetzung des Originaltitels "I definitely don't like the dark" wirkt etwas unglücklich. Dennoch bleibt die zentrale Erkenntnis bestehen: Mit einem guten Freund an der Seite findet sich immer Licht im Dunkeln.
Martina Mattes
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Oh, wie funkelt es so schön im Dunkeln
Fiona Barker ; Illustrationen: Christine Pym, ; aus dem Englischen von Tatjana Kröll
Knesebeck (2025)
[32] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4