Zwischen Fußballfieber und Kritik
Fußball-Weltmeisterschaft 2026
Die Aussichten auf die Fußball-WM 2026 sind getrübt. Immer häufiger wird das Turnier, das in Kanada, Mexiko und den USA ausgetragen wird, infrage gestellt – sei es wegen politischer Spannungen oder wegen der stark gestiegenen Ticketpreise, die Boykott-Aufrufe auslösen. Der Weltfußball betont zwar regelmäßig, sich aus politischen Themen heraushalten zu wollen, schließlich solle Fußball Menschen verbinden. Er ist aber vor allem eins: ein Riesengeschäft. Allein die letzte WM erzielte Einnahmen in Milliardenhöhe. Gleichzeitig zeigt sich politische Einflussnahme immer deutlicher – etwa bei Diskussionen um Menschenrechte, Sponsoreninteressen oder diplomatische Konflikte zwischen Gastgebern und teilnehmenden Nationen.
Eröffnet wird das Turnier am 11. Juni in Mexiko-Stadt, das Endspiel findet am 19. Juli in den USA statt. Die 48 Mannschaften (zuletzt 32) tragen insgesamt 104 Spiele aus, zudem werden mehrere neue Regeln ausprobiert.
Unabhängig davon, wie Sie sich zu der Weltmeisterschaft positionieren: Fußball ist und bleibt die beliebteste Sportart in Deutschland. Darum haben wir Titel zum Thema ausgewählt, die unterschiedliche Aspekte dieses Sports beleuchten.