Ein Wunder zwischen den Pfosten
Für den zehnjährigen Emil sind seine Stinkesocken der Garant für die Siege der D-Jugend. Um diese Socken rankt sich eine Legende. Er wäscht sie nie und trägt sie zu jedem Spiel (s. Band 1: Glücksbringer wäscht man nicht“, BP/mp 25/678). Mit
einem pfiffigen Stinkesocken-Lied fahren sie zum Turnier nach Bremen und gewinnen sensationell den dritten Platz. In Heinrichshast spielen sie das erste Mal ohne den Socken-Glücksbringer. Emil hat seine Tasche vergessen und die erste Niederlage trifft alle schwer. Die so bis jetzt eingeschworene Mannschaft verliert aber nicht nur das Spiel, sondern auch sich selbst. Als sich dann ihre Torhüterin Maggy in dem Spiel zwei Finger bricht und ausfällt, ist der Teamgeist der Mannschaft vollends verschwunden. Sie werfen Emil vor, an diesem Desaster schuld zu sein. Von Elena, der neuen Torhüterin, erwarten sie zunächst nicht so viel. Doch genau Elena schafft es, das Team wieder zusammenzubringen. Sie wird zum Glücksbringer, weil sich die Mannschaft wieder als Team versteht und an Selbstvertrauen gewinnt. – Nicht nur für Fußball-Fans ist die spannende Geschichte ein Volltreffer. Die Botschaft kommt charmant daher: Zusammenhalt und Selbstvertrauen sind die perfekten Glücksbringer. Die farbigen Illustrationen bebildern ausdrucksstark die Szenen. Mit den kurzen Kapiteln, größerer Schrift und hohem Durchschuss ist es für erfahrene Erstleser:innen eine großartige Leseempfehlung!
Manuela Hantschel
rezensiert für den Borromäusverein.
Ein Wunder zwischen den Pfosten
Oliver Schlick ; mit Illustrationen von Julia Christians
ueberreuter (2026)
FC Stinkesocke ; Band 2
139 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8