Die vergessene Mitte der Welt
Die geschichtlichen, politischen und literarischen Reminiszenzen, die Betrachtung der städtebaulichen Konzepte der Sowjetzeit und der modernen Bautätigkeit und die persönlichen Erlebnisse und Begegnungen verbinden sich zu einer atmosphärisch dichten
Beschreibung der Hauptstädte von Georgien, Armenien und Aserbaidschan. Auf seinen Spaziergängen und Fahrten begegnet der Autor dabei immer wieder den formenreichen und absurd wirkenden Wartehäuschen, die, an das sowjetische Straßennetz erinnernd, in Schwarzweiß-Aufnahmen köstlich dokumentiert sind. - Wer Freude an guten Essays hat, findet hier ein vergnügliches Beispiel.
Helmut Eggl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Die vergessene Mitte der Welt
Stephan Wackwitz
S. Fischer (2014)
247 S. : zahlr. Ill.
fest geb.