Hundsallein
Jupp macht einen ganz normalen Spaziergang mit seinem Hausmenschen, als ein Gewitter aufzieht und sie sich aus den Augen verlieren. Er beginnt verzweifelt nach Rob zu suchen und muss dafür seinen ganzen Mut zusammennehmen. Denn wenn er sein Herrchen
wiederfinden will, muss er sich in den Schuppen des gruseligen Kobolds wagen. Erzählt wird die Geschichte von Jupp selbst, der von Rob wie von einem Haustier spricht und ihn deshalb auch als Hausmenschen bezeichnet. Das mag etwas ungewöhnlich wirken, sorgt aber für ein unterhaltsames Leseerlebnis. Das Buch beinhaltet eher wenig, größtenteils gereimten Text, der eine humorvolle Ergänzung zu den farbenfrohen Illustrationen schafft. Aufgrund des ungewöhnlichen Erzählstil und der liebevollen Gestaltung lässt sich das Buch also durchaus für alle Bestände empfehlen.
Agnes Schmidtner
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Hundsallein
geschrieben und illustriert von Rob Biddulph ; aus dem Englischen von Steffen Jacobs
Diogenes (2022)
[40] Seiten : farbig
kt.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4