Samstagabend im Lakeside Supper Club

J. Ryan Stradal erzählt über mehrere Generationen hinweg die Geschichte einer Familie, die eng mit einem besonderen Lokal verbunden ist, dem Lakeside Supper Club in Wisconsin, einem einfachen Lokal, in das die Menschen gern zum Essen gehen. Betty, Samstagabend im Lakeside Supper Club Florence, Mariel und Julia – vier Generationen von Frauen im Supper Club. Mariel Prager bildet den Ausgangspunkt des Romans, in dem es um ihre Mutter und Großmutter geht. Ihre Tochter wiederum hat mit dem Lokal nichts am Hut. So endet die Geschichte des Supper Club in der vierten Generation. Stradal entwickelt das Porträt einer Generationenreihe von vier Frauen, deren Leben mehr oder weniger deutlich mit dem Lokal verknüpft ist. Hochs und Tiefs, Verzweiflung und Hoffnung wechseln sich ab. Daneben gibt es noch die Geschichte von Ned, dessen Vater eine große Restaurant-Kette aufgebaut hat, die die kleinen lokalen Gasthäuser überall verdrängt. Und zwischen den Generationen steht manch schwerer Schicksalsschlag (Mariels und Neds Sohn ertrinkt im Pool – und Mariels Mutter Florence trägt die Schuld), der das Leben entscheidend verändert. Allen Büchereien sehr empfohlen.

Wilfried Funke

Wilfried Funke

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Samstagabend im Lakeside Supper Club

Samstagabend im Lakeside Supper Club

J. Ryan Stradal ; aus dem amerikanischen Englisch von Kathrin Bielfeldt
Diogenes (2025)

379 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 621815
ISBN 978-3-257-07332-4
9783257073324
ca. 25,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
Diesen Titel bei der ekz kaufen.