Der Regenbogenfisch in Gefahr
Das Leben des Regenbogenfisches und seiner Freunde im Meer ist paradiesisch bis eines Tages die Idylle jäh zerbricht. Ganze Schwärme rasen panisch vorbei, auf der Flucht vor einem Schleppnetz, das alles einfängt, was sich in seinen Maschen verfängt:
kleine und große Fische, sogar Wale und Delfine, dazu Pflanzen und Korallen vom Meeresboden. Plötzlich geht alles sehr schnell, für den Regenbogenfisch und seine Freunde scheint es kein Entkommen zu geben. Da hat der Glitzerfisch eine rettende Idee: Hummer und Krebse werden gerufen, ihre scharfen Scheren und Zangen zerschneiden das Netz. Dieses Mal hat die Natur gewonnen, aber was ist beim nächsten Mal? – Seit Jahrzehnten begleitet Marcus Pfisters Regenbogenfisch Kinder auf der ganzen Welt. Die zarten, farbenprächtigen Aquarelle mit geprägter Glitzerfolie faszinieren ebenso wie die Themen, mit denen sich diese beliebte Identifikationsfigur auseinandersetzt. Diesmal geht es um Schleppnetze, die Zerstörung der Meeresflora, um Einfallsreichtum und um Hilfsbereitschaft. Die Botschaft wird so vermittelt, dass sie nicht Angst macht, sondern Denkanstöße gibt; Fragen entstehen, Ideen für Lösungen können entwickelt werden. Alles bleibt kindgerecht und auf Augenhöhe der Zielgruppe. Ein weiterer Band der beliebten Reihe.
Martina Mattes
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Der Regenbogenfisch in Gefahr
Marcus Pfister
NordSüd (2025)
[32] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4