Eilig, so unglaublich eilig!
Wohin rennt er nur, dieser Hase, der es so unglaublich eilig hat? Er nimmt sich keine Zeit, darüber nachzudenken. Sein Hut fliegt weg, egal, weiter geht’s. Immer schnell, immer schon wieder weiter, ein Stolpern kann ihn genauso wenig aufhalten wie
der Fluss, in den er fällt. Der Dorn in seinem Fuß lässt ihn nicht innehalten, er hüpft superschnell auf einem Bein weiter. Auf die Wegweiser achtet er nicht. Erst als es dunkel wird, bleibt er stehen. Eine Tiergemeinschaft hat ihn längst erwartet und wundert sich, dass er so spät kommt, obwohl er doch so schnell an allen vorbeigerast ist. Sie erzählen ihm von den schönen Dingen, die sie unterwegs gesehen haben. Und jetzt wird dem eiligen Hasen klar, was er alles verpasst hat. Nun folgt eine Aufforderung an die Bilderbuchleser:innen, anstelle des Hasen noch mal von vorne anzufangen, um alles zu entdecken, was es zu sehen gibt, wenn man sich Zeit lässt. – Auf den stimmungsvollen randfüllenden Bildern fällt es schwer, den flitzenden Hasen aufzuspüren, wenn man seiner Hast folgt. Doch nun heißt es genauer zu schauen, wo sich die Gäste unterwegs finden lassen. Was hat man alles übersehen? – Ein Erzählspaß für Bilderbuchentdecker und ein stiller Fingerzeig zum konzentrierten Bilderlesen.
Manuela Hantschel
rezensiert für den Borromäusverein.
Eilig, so unglaublich eilig!
Christian Merveille ; Illustrationen: Lorenzo Sangiò ; aus dem Französischen übersetzt von Silvia Schröer
Penguin JUNIOR (2026)
[32] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4