Mord im Grand Alpine Hotel
Lucy Foley, von vielen als Agatha Christie des Instagram-Zeitalters gefeiert, erhielt von den Erben der Erfolgsautorin höchstpersönlich die Genehmigung, neue Fälle für die ikonische Hobbydetektivin aus St. Mary Mead zu schreiben. Der erste führt
in die Schweizer Alpen, wo Miss Marple mit ihrer Freundin und deren Gesellschafterin Urlaub in einem feudalen Hotel macht. Als eines Morgens ein Toter in einer Gondel gefunden wird, beginnt Jane Marple mit untrüglichem Gespür für die Untiefen der menschlichen Seele und ihren harmlos scheinenden, aber messerscharfen Fragen die Ermittlungen. – Beeindruckend, wie Foley die Atmosphäre der frühen Nachkriegszeit eingefangen hat und ihr Krimi trotzdem frisch und modern wirkt. Die Zeitlosigkeit der Marple’schen Ermittlungstechnik kommt hier blendend zur Geltung. Ein fabelhafter Whodonit in einer „locked-room“ Szenerie.
Susanne Steufmehl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Mord im Grand Alpine Hotel
Lucy Foley ; Agatha Christie ; aus dem Englischen von Maria Hochsieder
Penguin Verlag (2026)
Ein neuer Fall für Miss Marple
399 Seiten
fest geb.