Le Corbusier

Der aus der Schweiz stammende Le Corbusier (1887-1965) gilt als einer der wichtigsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Der Münchner Architekturhistoriker Winfried Nerdinger zeichnet sein Leben und Werk nach. Bereits in jungen Jahren plante Le Corbusier Le Corbusier Wohnhäuser in der Schweiz, in den kommenden Jahrzehnten galt sein Interesse sowohl der Architekturtheorie als auch Großprojekten (u.a. Völkerbund und Vereinte Nationen) und der Neugestaltung ganzer Städte, z.T. mit wenig Rücksicht auf die bestehende Struktur. Deutlich wird das enorme Geltungsbedürfnis Le Corbusiers, teilweise waren seine Planungen aus wirtschaftlichen wie technischen Gründen kaum zu realisieren. Seine Sympathien mit autoritären Systemen in Russland, Italien und Frankreich verhehlte er nicht. Auf rund 40 Abbildungen (teils farbig) werden beispielhafte Werke vorgestellt, u.a. seine Bauten im indischen Chandigarh oder die ikonische Kapelle „Notre-Dame-du-Haut de Ronchamp“. Der bildende Künstler Le Corbusier wird eher am Rande behandelt. – Insgesamt erfährt man (wenn man das Buch als Biografie liest) wenig über den Menschen, eine Übersicht mit Lebensdaten fehlt. Einzelne Bauten werden eher allgemein vorgestellt, daher als Architekturführer oder zur Vorbereitung von Referaten, etc. nur bedingt geeignet.

Felix Stenert

Felix Stenert

rezensiert für den Borromäusverein.

Le Corbusier

Le Corbusier

Winfried Nerdinger
C.H.Beck (2026)

C.H.BECK : Wissen ; 2977
128 Seiten : Illustrationen (teilweise farbig)
kt.

MedienNr.: 624636
ISBN 978-3-406-84235-1
9783406842351
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Ku
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