Drei (fast) perfekte Wochen
Dreizehn Teenager finden sich zu einem dreiwöchigen Laufcamp im Wald zusammen. Nico, der von seinen Eltern zur Teilnahme genötigt wurde, verliebt sich in Nele, die sich schon lange auf das Camp gefreut hat. Diese findet schnell in Rita eine neue
Freundin, die nach gescheiterten Flirtversuchen mit Nico mit Marlon zusammen kommt. Auch die weiteren Jugendlichen im Camp gründen neue Freundschaften und so könnten es drei perfekte Wochen werden. Aber dann wird Rita im Wald von einem Unbekannten angegriffen, weigert sich aber, darüber zu sprechen, als Nele ihr helfen möchte. Was ist im Wald geschehen? Und was hat der geheimnisvolle Unbekannte auf dem Motorrad damit zu tun? Aus der Teenagerliebesgeschichte wird schnell ein spannendes Buch um Geheimnisse, Widersprüche und der Erkenntnis, dass nichts ist, wie es scheint. Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Nele und Nico erzählt. Sprache und Schreibstil beschreiben die Erlebniswelt der Jugendlichen sehr gut. Christina Erbertz, die 1973 in Bielefeld geboren wurde, schreibt und konzipiert neben Kinderbüchern auch Fernsehserien für Kinder. Allen Beständen empfohlen.
Barbara Dorn
rezensiert für den Borromäusverein.
Drei (fast) perfekte Wochen
Christina Erbertz
Beltz & Gelberg (2016)
157 S.
fest geb.