Aschesommer
Die Tinte in den Abschlussberichten zum letzten Fall ist noch nicht trocken, da wird die "Gruppe 4" bereits in die Ermittlungen zur nächsten Mordserie gezogen. Jemand meuchelt scheinbar zusammenhanglos Menschen auf bestialische Weise. Das Muster deutet
auf einen schon bekannten Täter hin. Dummerweise ist dieser nach seiner eigenen Mordserie vor einigen Jahren sicher in einer psychologischen Anstalt verwahrt. Handelt es sich um Nachahmungsdelikte, oder hat der ursprüngliche Täter doch etwas damit zu tun? – Nach "Krähentage" (nicht bespr.) ist dies der zweite Fall für die Ermittlergruppe. Auch hier erwartet die Leserschaft wieder ein packend inszenierter Plot mit einigen Wendungen. Die Haupt-Charaktere werden ebenfalls etwas weiterentwickelt. Auch ohne den Vorgänger gelesen zu haben, kann der Titel breit empfohlen werden.
Thomas Oberholthaus
rezensiert für den Borromäusverein.
Aschesommer
Benjamin Cors
dtv (2025)
427 Seiten
kt.