Das Riesen-Chaos
Aus dem Zauberstabgeschäft von Herrn Glabberwibbel sind sämtliche Zauberstäbe gestohlen worden und wie vom Erdboden verschwunden. Als Indigo und ihr gehörloser Bruder auf einer überdimensionierten Kletterpflanze dem liebenswerten Riesen Orant
in die unbekannte Welt folgen, um dessen Schwester zu retten, stoßen sie unversehens auf die Spur des Diebesgutes. Alle Riesen scheinen wie Roboter zu funktionieren – ein einziger Riese namens Wermut dirigiert sie nach Belieben mithilfe der Zauberstäbe. Indigo aktiviert alle Freunde, um Wermut zu entmachten. – Rasant, lustig und einfühlsam erzählt, nimmt der Fantasyroman für Kinder ab 8 Jahren alle vom ersten Satz an mit. Dazu tragen entscheidend die farbigen Illustrationen der Autorin bei. Kurz gesagt: in Inhalt, Sprache und Bild temporeich, fesselnd und – aufgrund der Selbstverständlichkeit von Gehörlosigkeit – absolut inklusiv! Wie bereits die Vorgänger kann auch der Abschlussband der Reihe (zuletzt: „Mit Eis fängt man keine Monster“, BP/mp 24/930) unabhängig gelesen werden. – Allen Beständen dringend empfohlen!
Susanne Elsner
rezensiert für den Borromäusverein.
Das Riesen-Chaos
Pippa Curnick ; aus dem Englischen von Karolin Viseneber
dtv (2025)
Indigo Wild ; [3]
157 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8